Eine professionelle betriebliche Gesundheitsförderung ermöglicht die positive Einflussnahme auf zahlreiche wichtige Unternehmenskennzahlen und psychologisch determinierte Faktoren.
Werden konkrete Maßnahmen für Sport und Bewegung seitens des Arbeitgebers angeboten, nimmt daran jeder zweite Arbeitnehmer teil. (Quelle: Fehlzeiten Report 2008 - Betriebliches Gesundheitsmanagement: Kosten und Nutzen)
Firmenfitness / Betriebliche Gesundheitsförderung
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Der Weg zu einem gesunden Unternehmen…
Säulen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF)
Kulturelle Prävention (gesundheitsbewusste Unternehmens- und Führungskultur)
Unternehmensleitung und Führungskräfte tragen durch ihr Verhalten entscheidend dazu bei, wie das Thema „Gesundheit“ im Unternehmen behandelt und welche Bedeutung ihm zugemessen wird.
Zitat: „Zum zweiten zeigen die Befunde eindeutig, dass es den vermuteten
positiven Zusammenhang zwischen beiden Variablen tatsächlich gibt: Je
besser das Führungsverhalten, desto besser im Allgemeinen das
gesundheitliche Wohlbefinden der Beschäftigten.“
(Quelle: Fehlzeiten Report 2008 – Betriebliches Gesundheitsmanagement: Kosten und Nutzen)
Integration von Gesundheitsförderung in betriebliche Managementaktivitäten
Vielfältige Angebote mit gesundheitsförderlichem Charakter (Rückenschule, Ernährungsworkshops, Lauftreffs, Gesundheitstage) sollten ebenso Bestandteil sein wie die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes.
Verhaltensprävention
Ziele des Gesundheitsmanagements:
Zahlreiche Unternehmen (Daimler AG, E.ON, RWE u.a.) haben in den letzten Jahren nachhaltig und erfolgreich ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) implementiert.
Doppelter Nutzen:
1. positive gesundheitlich & soziale Effekte
- Prävention psychischer Erkrankungen
- Verbesserung des allgemeinen Fitness- und Gesundheitszustandes
- stressresistentere und belastbarere Mitarbeiter
- Erhöhung der Handlungs- und Selbstwahrnehmungskompetenz der Mitarbeiter
- Minderung von Skelett-, Muskel- und Rückenbeschwerden
2. betriebswirtschaftliche Effekte
- Reduktion von Krankheitskosten
- krankheitsbedingten Fehlzeiten
- Erhöhung der Produktivität
- Verbesserung der innerbetrieblichen Kooperation
- Verbesserung des Unternehmensimages
(Ergebnisse einer Meta-Evaluation Zeitraum August 1982 bis Januar 2005)
Die Studien gehen bei den Krankheitskosten von einem Kosten-Nutzen-Verhältnis
(Return on Investment, ROI) von 1:2,3 bis 1:5,9 aus. (IGA Report 13, April 2008)
Steuerlicher Aspekt:
Durch das Jahressteuergesetz 2009 ist rückwirkend zum 1.1.2008 eine neue Steuerbefreiungsvorschrift mit dem Ziel der Verbesserung und Stärkung der betrieblichen Gesundheitsförderung eingeführt worden.
Durch die Steuerbefreiungsvorschrift werden rückwirkend ab dem
01.01.2008 die zusätzlich ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbrachte
Leistungen des Arbeitsgebers zur Verbesserung des allgemeinen
Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung
steuerfrei gestellt, soweit sie je Arbeitnehmer 500,-€ jährlich (=
Freibetrag) nicht übersteigen (§3 Nr.34 EStG i.V.m. § 52 Abs. 4c EStG).
Meine Steuernummer:
232/220/02826






